Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Das Bundesland Hamburg verfügt über eine ausgeprägte und vielschichtige Krankenhauslandschaft. Aktuell sind in der Stadt Hamburg 66 Krankenhäuser verzeichnet. Diese Zahl verdeutlicht, dass Patientinnen und Patienten auf ein breites Netz an stationären Einrichtungen zurückgreifen können, um medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die 66 Krankenhäuser stellen das Rückgrat der akuten medizinischen Versorgung dar und decken ein breites Spektrum an medizinischen Fachrichtungen ab.
Wenn Sie oder ein Angehöriger vor einem Krankenhausaufenthalt stehen, ist es wichtig zu wissen, wie die stationäre Versorgung in Deutschland grundsätzlich strukturiert ist. Krankenhäuser übernehmen die Diagnostik, Behandlung und Linderung von Krankheiten, die nicht rein ambulant durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte bewältigt werden können. Die hohe Anzahl von 66 Kliniken in Hamburg bedeutet für Sie als Patientin oder Patient, dass die Wege im Notfall oder für geplante Eingriffe innerhalb des Stadtgebiets in der Regel gut zu bewältigen sind.
Ein Krankenhausaufenthalt kann auf zwei Wegen erfolgen: als Notfallaufnahme oder als geplante (elektive) Aufnahme. Bei einer geplanten Behandlung erhalten Sie im Vorfeld eine Krankenhauseinweisung von Ihrer behandelnden Fachärztin, Ihrem Facharzt oder Ihrer Hausarztpraxis. Mit dieser Einweisung können Sie sich an eines der 66 Krankenhäuser in Hamburg wenden, das über die entsprechende Fachabteilung für Ihre spezifische Erkrankung verfügt.
Die Vorbereitung auf einen stationären Aufenthalt in einem der Hamburger Krankenhäuser sollte sorgfältig erfolgen. Für Patientinnen und Patienten empfiehlt es sich, alle relevanten medizinischen Unterlagen, wie aktuelle Befunde, Röntgenbilder, den Medikamentenplan sowie den Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse bereitzuhalten. Auch eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht sollte, falls vorhanden, bei der Aufnahme vorgelegt werden.
Während des Aufenthalts in einer der 66 Kliniken durchlaufen Sie verschiedene Stationen – von der Aufnahmeuntersuchung über die eigentliche Therapie oder Operation bis hin zur Nachsorge auf der Station. Ein zentraler Aspekt der modernen Krankenhausbehandlung ist das sogenannte Entlassmanagement. Die Krankenhäuser sind gesetzlich dazu verpflichtet, bereits während Ihres Aufenthaltes zu prüfen, ob nach der Entlassung ein weiterer medizinischer, rehabilitativer oder pflegerischer Bedarf besteht. Wenn Sie nach der Behandlung in einem Hamburger Krankenhaus nicht direkt wieder in Ihr gewohntes häusliches Umfeld zurückkehren können, ohne Unterstützung zu benötigen, leitet der Sozialdienst der Klinik die notwendigen Schritte ein. Dies ist der Punkt, an dem die stationäre Versorgung nahtlos in den Bereich der Pflege übergehen muss.