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Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf
Krankenhaus

Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf

Elisabeth-Flügge-Straße 1, 22337 Hamburg

405
Betten
7
Fachabteilungen
16.635
Fälle / Jahr
2023
Qualitätsbericht

16.635 Patientenfälle pro Jahr

laut Qualitätsbericht 2023
  • 5.634mit Übernachtung(vollstationär)· 34 %
  • 464tagsüber, ohne Nacht(teilstationär)· 3 %
  • 10.537ambulant, ohne Aufnahme(ambulant)· 63 %
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Was Patient:innen sagen

3,5
129 Bewertungen auf Google

„Wenn Menschen in Not sind und überwältigt mit Gefühlen, braucht man Krankenhaus Personal das einfühlsam und unterstützend ist und viel Verständnis und Geduld zeigt. Von Aufnahme bis Eingliederung auf der Station, sie waren fantastisch; professionell aber mit so viel Mitverständnis das sich Patienten gehört fühlen, sich nicht schämen oder Angst haben müssen. So vieles fängt mit dem Empfang in der Klinik an und das ist hier fantastisch. Sie zeigen echtes Interesse an den Patienten und ich bin ihnen sehr sehr dankbar für ihre Hilfe für meine Familie in der großen Not. Vielen herzlichen Dank.“

Corinna · vor einem Monat

„Ein schönes Krankenhaus mit großen Fenstern und einem Gemeinschaftsraum um zu essen. Freundliches und kompetentes Pflegepersonal. Ich wurde nach der Operation auf der Station 2b betreut und bin sehr zufrieden. Eingespielte Abläufe und die Entlassung hat super geklappt. Auch die Ärzte waren sehr kompetent und haben sich Zeit genommen. Gerne wieder.“

Volker · vor einem Monat

Über die Einrichtung

Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ist akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und versorgt Patienten in sieben Fachbereichen. Es gehört zur Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Das Krankenhaus hat als einzige Hamburger Klinik einen besonderen Versorgungsauftrag für Menschen mit Behinderung. 1897 wurde das erste „Haus für Kranke“, das Haus Bethabara, feierlich eingeweiht. Die medizinische Versorgung in dieser Urzelle des Evangelischen Krankenhauses Alsterdorf kam nicht nur Bewohnern, sondern auch Mitarbeitern und deren Familien zugute. 1928 erweiterte man das „Haus Bethabara“ auf 63 Patientenbetten und modernisierte es grundlegend: So vervollständigten eine Ambulanz und ein eigenes Labor das Krankenhaus. Durch Verbindungen mit einem benachbarten Gebäude entstanden 1931 eine eigene Badestube und eine Apotheke. Außerdem wurden die vorhandenen OP-Räume erweitert. Das schnelle Wachstum der Stadt Hamburg bis in die ehemals ländlichen Gebiete wie Alsterdorf spiegelt sich auch in der Entwicklung des Krankenhauses: Ab 1935 wurden externe Patienten ins Krankenhaus aufgenommen und eine Entbindungsstation eingerichtet, in der bereits 1937 200 Babys zu Welt kamen. Gegen Ende der 20er Jahre ist jeder Ausbau der Versorgung eng gekoppelt mit ärztlichen Sichtweisen und medizinischen Heilungsgedanken: Röntgentiefbe- strahlungen, Insulin- und Cardiazol-Schockbehandlungen, Dauerbäder, Schlaf- und Fieberkuren sollen geistig behinderten Menschen Heilung und Linderung bringen. Ein dunkles Kapitel ist die Zeit von 1939 bis 1945. Auch in Alsterdorf gab es Ärzte, die im Sinne der nationalsozia- listischen Ideologie handelten. Das Krankenhaus wurde Standort der „Alsterdorfer erbbiologischen Gutachterstelle“ und der „Erbgesundheitsdatei“. Kinder verlegte man ins Krankenhaus Rothenburgsort, wo sie zu medizinischen Versuchen missbraucht wurden; viele Bewohner wurden zwangssterilisiert. Und mehr als 600 Bewohner wurden in Konzentrationslager deportiert und dort ermordet. Seit den achtziger Jahren wird die Zeit des Dritten Reiches in den „Alsterdorfer Anstalten“ umfassend aufgearbeitet. Unter dem Motto „Erinnern für die Zukunft“ gibt es jährlich am 8. Mai eine Gedenkfeier der Ev. Stiftung Alsterdorf für diese Opfer des Nationalsozialismus. Ab 1945 spezialisiert sich das Krankenhaus und es entstehen die Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Psychiatrie, Gynäkologie und Geburtshilfe. Den von der Stadt Hamburg erteilten besonderen Ver- sorgungsauftrag für die Behandlung von Menschen mit Behinderung behält das Krankenhaus. Anfang der 1970er Jahre kommen die Fachbereiche Radiologie und Anä- sthesie hinzu, 1974 wird eine Intensivstation eingerichtet. 1979 entsteht ein Krankenhausbau mit modernen Patientenzimmern. Die Station für Geburtshilfe wird 1980 geschlossen, andere Bereiche jedoch ausgebaut: In den 1990er Jahren erhält das Krankenhaus eine Entgiftungsstation für den qualifizierten Alkohol- und Medikamentenentzug und eine Spezialstation für Epileptologie. Daraus entwickelt sich eines der bundesweit bedeutendsten Epilepsie-Zentren. Für die Versorgung älterer Patienten wird der Fachbereich Geriatrie aufgebaut. Mit dem Neubau im Jahr 2013 ist das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf gut gerüstet für die Zukunft.

Fachabteilungen

7 Bereiche

Häufigste Diagnosen

Aggregiert aus den Top-Fachabteilungen dieser Klinik

Angebote & Ausstattung

Anreise & Umgebung

Nächste Haltestelle
3 Min zu Fuß
Nächster Parkplatz
2 Min zu Fuß
Nächstes Hotel
8 Min zu Fuß
Nächstes Café
2 Min zu Fuß
  1. 1
    Stiftung Alsterdorf
    Bushaltestelle4,0(1)
    180 m
    3 Min
  2. 2
    Alsterdorfer Straße/Überseekolleg
    Bushaltestelle
    310 m
    4 Min

Luftlinie, Gehzeit geschätzt. Bewertungen: Google.