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Universitäres Herzzentrum Hamburg
Krankenhaus

Universitäres Herzzentrum Hamburg

Martinistraße 52, 20246 Hamburg

270
Betten
4
Fachabteilungen
2020
Qualitätsbericht
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Was Patient:innen sagen

3,8
63 Bewertungen auf Google

„Lebensretter“

eliaskimon · in der letzten Woche

„Wir möchten dem gesamten Team des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) unsere tiefste Dankbarkeit und höchste Anerkennung aussprechen. Unser Sohn lebt seit seiner Geburt mit einem hochkomplexen angeborenen Herzfehler und einem Fontan-Kreislauf. Nach vielen Jahren wurde nun eine äußerst komplexe Herzoperation notwendig: eine umfassende Revision seines Fontan-Kreislaufs. Dabei wurde der seit vielen Jahren bestehende extrakardiale Fontan-Tunnel mit einem Durchmesser von etwa 13 mm durch einen neuen 20-mm-Fontan-Tunnel ersetzt. Zusätzlich wurde ein neuer epikardialer DDD-Zweikammer-Herzschrittmacher mit neuen atrialen und ventrikulären Sonden implantiert und eine venovenöse Kollaterale verschlossen. Das Krankenhaus, in dem unser Sohn über viele Jahre betreut wurde, hatte diesen Eingriff abgelehnt. Umso dankbarer sind wir, dass Prof. Dr. Michael Hübler und sein Team am UKE bereit waren, diese hochkomplexe Herzoperation erfolgreich durchzuführen. Unser ganz besonderer Dank gilt Prof. Dr. Michael Hübler, Prof. Dr. Carsten Rickers, Dr. med. Martin Munz und Dr. med. Lena-Kristina Kroschel sowie allen weiteren Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und Mitarbeitenden, die an der Behandlung und Betreuung unseres Sohnes beteiligt waren. Besonders hervorheben möchten wir Prof. Dr. Carsten Rickers. Da es unserem Sohn vor der Operation gesundheitlich zunehmend schlechter ging, hat er sich persönlich darum gekümmert und dafür eingesetzt, dass der Aufnahmetermin im Krankenhaus vorgezogen werden konnte. Zu wissen, dass die Situation unseres Sohnes ernst genommen und so schnell gehandelt wurde, hat uns als Familie sehr viel bedeutet. Für diesen persönlichen Einsatz und diese Unterstützung werden wir ihm immer dankbar sein. Besonders bedanken möchten wir uns auch bei Dr. med. Lena-Kristina Kroschel. Bei ihr merkt man vom ersten Moment an, mit wie viel Engagement, Aufmerksamkeit und persönlichem Einsatz sie sich um ihre Patienten kümmert. Wir hatten jederzeit das Gefühl, dass ihr der Gesundheitszustand unseres Sohnes wirklich am Herzen liegt und dass sie sich mit großer Sorgfalt für ihn einsetzt. Sie nimmt sich Zeit, hört zu und vermittelt auch in schwierigen Situationen Sicherheit und Vertrauen. Für diese außergewöhnlich engagierte und menschliche Betreuung sind wir ihr von Herzen dankbar. Ein ebenso herzlicher Dank gilt der EMAH-Koordinatorin Frau Alica Steffen. Wir möchten uns bei ihr ganz besonders für ihren persönlichen Einsatz, die schnelle Terminvergabe und die unkomplizierte Organisation bedanken. Wir haben am UKE nicht nur eine außergewöhnlich hohe medizinische und chirurgische Kompetenz erlebt, sondern auch Menschlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine enorme Bereitschaft, bei einem sehr komplexen Patienten nach der bestmöglichen Lösung zu suchen. Für uns als Eltern ist es kaum in Worte zu fassen, was diese Operation bedeutet. Wenn man sein Kind seit der Geburt mit einem schweren Herzfehler begleitet, erlebt man über viele Jahre Sorgen, Ängste und Unsicherheit. Umso größer ist unsere Dankbarkeit gegenüber den Menschen, die bereit waren, Verantwortung zu übernehmen und unserem Sohn diese Behandlung zu ermöglichen. Besonders beeindruckt hat uns die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche. Unser Dank gilt dem gesamten Team der Herzchirurgie, Kardiologie, Anästhesie, Intensivstation und Normalstation sowie allen Pflegekräften und weiteren Mitarbeitenden, die unseren Sohn vor, während und nach der Operation begleitet haben. Man spürt, dass hier viele hochspezialisierte Menschen gemeinsam für ein Ziel arbeiten: einem Patienten auch in einer außergewöhnlich schwierigen Situation die bestmögliche medizinische Versorgung zu ermöglichen. Prof. Dr. Michael Hübler und seinem gesamten Team werden wir für diese außergewöhnliche medizinische Leistung immer dankbar sein. Für unsere Familie wird diese Behandlung am UKE etwas ganz Besonderes bleiben. Sie hat uns gezeigt, was hochspezialisierte universitäre Herzmedizin leisten kann. Familie Avci“

Durmus · vor 3 Wochen

„Very professional and friendly staff. I can only praise them. Everything was well organised with the greater portion speaking very good English 👍“

Colin · vor 5 Monaten

Über die Einrichtung

In einer der modernsten Kliniken Europas arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten verschiedenster Fachrichtungen unter einem Dach zusammen. Neueste Medizintechnik, eine innovative Informationstechnologie und eine am Versorgungsprozess orientierte Architektur unterstützen Ärzte, Krankenpflegekräfte und Therapeuten. Damit sind ideale Bedingungen für eine enge Vernetzung von Spitzenmedizin, Forschung und Lehre geschaffen. Rund 11.000 Mitarbeiter setzen sich rund um die Uhr für die Gesundheit ein – zum Wohle unserer Patienten. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist seit seiner Gründung im Jahr 1889 eine der führenden Kliniken Europas. Durch die Vernetzung von Medizin, Forschung und Lehre arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKE Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel – die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten. Für sie forschen wir. Für sie lehren wir. Für sie lernen wir stetig dazu. Mit rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das UKE einer der größten Arbeitgeber der Freien und Hansestadt Hamburg. Rund 2.800 von ihnen sind Mediziner und Forscher, mehr als 3.300 Pflegekräfte und Therapeuten. Das UKE verfügt gemeinsam mit seinem Universitären Herzzentrum Hamburg und der Martini-Klinik über mehr als 1.730 Betten. Forschung im UKE Forschung ist eine wichtige Voraussetzung für Fortschritte in Diagnostik und Therapie. Zu den Forschungsschwerpunkten des UKE gehören die Neurowissenschaften, Herz-Kreislauf-Forschung, Versorgungsforschung, Onkologie sowie Infektionen und Entzündungen. Weitere Potenzialbereiche des UKE sind die molekulare Bildgebung und die skelettbiologische Forschung. Lehre im UKE Das UKE bildet rund 3.400 Mediziner und Zahnmediziner aus. In den Leistungstests schneiden unsere Studierenden zum Teil deutlich besser als der Durchschnitt in Deutschland ab. Bundesweit werden wir für unsere moderne Ausbildungsform gelobt, in der Theorie und Praxis besser und früher miteinander vernetzt und in der zeitgemäße Elemente wie digitale Lehrbücher oder computerbasierte Simulationsprogramme eingesetzt werden. Der 2012 gestartete Modellstudiengang iMED Hamburg erfüllt schon heute die vom Wissenschaftsrat aufgestellten Kriterien zur Weiterentwicklung des Medizinstudiums in Deutschland. Das UKE wurde am 17. Mai 1889 als Neues Allgemeines Krankenhaus (NAK) in Hamburg-Eppendorf feierlich eingeweiht. Es wurde auf Initiative von Heinrich Curschmann gegründet, der 1879 zum Ärztlichen Direktor des bis dahin einzigen Allgemeinen Krankenhauses in St. Georg berufen wurde. Das NAK sollte das Krankenhaus in St. Georg bei der Versorgung der Patienten unterstützen. Denn die Hamburger Bevölkerung wuchs damals rasant und zugleich war die Hansestadt mit seinem internationalen Hafen Einfallstor für Epidemien. Außerdem war die Nachfrage nach einer Behandlung im Krankenhaus groß, weil der damalige Reichskanzler Otto von Bismarck eine gesetzliche Sozialversicherung eingeführt hatte. Ursprünglich sollte das neue Krankenhaus in Hafennähe entstehen. Doch aus Kostengründen entschied sich der Senat für einen Neubau am damaligen Stadtrand in Eppendorf. In den folgenden Jahren entstand in Hamburg-Eppendorf mit dem NAK eines der modernsten Krankenhäuser seiner Zeit – auch wegen seiner innovativen Bauweise, die jahrzehntelang für viele Krankenhausneubauten in aller Welt Vorbild war. Es bestand aus 55 Pavillons, die auf einem parkartigen Gelände großzügig verteilt waren. Für Hamburg war es das erste moderne Krankenhaus, in dem Forschung und Versorgung unter einem Dach stattfanden. Zu Beginn arbeiteten 25 Ärzte im NAK, die rund 1400 Patienten versorgten. Erster Ärztlicher Direktor war Alfred Kast, da Curschmann eine Professur in Leipzig annahm. Ein besonderes Anliegen von Alfred Kast war die Förderung des wissenschaftlichen Lebens. Er bemühte sich vor allem um die Assistentenausbildung. Anfang des 20. Jahrhunderts setzte zudem eine zunehmende Spezialisierung im NAK ein und es wurden Spezialärzte – etwa für Hautkrankheiten oder das Röntgenfach – eingestellt. Doch die Ernennung zum Universitätskrankenhaus ließ auf sich warten – auch wenn einige Ärzte des Neuen Allgemeinen Krankenhauses nach der Gründung der Universität Hamburg zu Professoren berufen wurden. Der Senat fasste im Gegenteil sogar den Neubau eines Universitätskrankenhauses ins Auge und der Medizinischen Fakultät am Neuen Allgemeinen Krankenhaus in Eppendorf drohte die Schließung. Erst am 1. April 1934 wurde das Neue Allgemeine Krankenhaus offiziell zum Universitäts-Krankenhaus Eppendorf ernannt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das UKE durch mehrere Bombenangriffe stark zerstört. Dennoch führte es trotz schwerster Rahmenbedingungen wie Wasser-, Strom-, Raum- und Personalmangel die Krankenversorgung ohne Unterbrechung weiter. Nach Kriegsende wurde das UKE neu aufgebaut. Nur vereinzelt wurden die alten Pavillons wiederhergestellt, weil deren weiträumige Verteilung nicht mehr den Anforderungen zeitgemäßer Patientenversorgung entsprach. Vielmehr wurden größere funktionale Klinikbereiche geschaffen, zum Teil durch die Verbindung einzelner Pavillons. Auch der Lehrbetrieb wurde nach Genehmigung durch die britische Besatzung wieder aufgenommen. Um die Jahrtausendwende wurde vom Senat ein Masterplan für die Weiterentwicklung und Reorganisation des UKE verabschiedet und im Jahr 2001 wurde es schließlich in Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf umbenannt. Im Jahr 2009 wurde das neue Hauptgebäude eingeweiht, 2017 die neue Universitäre Kinderklinik. Heute umfasst das UKE in 13 Zentren mehr als 80 Kliniken und Institute. Es arbeiten rund 11.000 Menschen im UKE. Jährlich nimmt das Klinikum etwa 98.000 Patienten stationär auf. Hinzu kommen 373.000 ambulante Patienten, davon rund 126.000 über die Notaufnahme. Damit ist das UKE eines der größten Krankenhäuser Hamburgs. Zudem studieren am UKE rund 3.400 Studierende Medizin und Zahnmedizin. Die enge Vernetzung von Spitzenmedizin, Forschung und Lehre im UKE macht es möglich, sich ständig weiterzuentwickeln und sicherzustellen, dass die Patienten mit den neuesten Behandlungsmethoden bestmöglich versorgt werden können. Darüber hinaus hat sich das UKE auch durch seine vielen Kongresse und Weiterbildungen einen internationalen Ruf erarbeitet und arbeitet mit renommierten Institutionen wie zum Beispiel der Harvard University in Cambridge (USA) zusammen.

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