Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Die medizinische Akutversorgung ist ein zentraler Pfeiler der Daseinsvorsorge. In der Stadt Nürnberg stehen für die stationäre Behandlung insgesamt 12 Krankenhäuser zur Verfügung. Diese Zahl verdeutlicht, dass Patient:innen im Bedarfsfall auf ein Netzwerk an klinischen Einrichtungen zurückgreifen können, das im Bundesland Bayern fest verankert ist.
Krankenhäuser in Deutschland unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben und sind Teil der regionalen Krankenhausplanung der jeweiligen Bundesländer. Das Ziel dieser Planung ist es, eine flächendeckende, bedarfsgerechte und leistungsfähige Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die 12 Krankenhäuser in Nürnberg bilden somit das Rückgrat der klinischen Versorgung vor Ort.
Der Weg in die stationäre Behandlung Für Patient:innen und Angehörige ist es wichtig zu wissen, wie der Zugang zu diesen 12 Einrichtungen in der Regel abläuft. Grundsätzlich gibt es zwei Hauptwege in ein Krankenhaus:
1. Die Notfallaufnahme: Bei akuten, lebensbedrohlichen Erkrankungen oder schweren Verletzungen erfolgt die Aufnahme meist über den Rettungsdienst oder die Notaufnahme eines Krankenhauses. Die 12 Kliniken in Nürnberg stellen in ihrer Gesamtheit sicher, dass Notfälle im Stadtgebiet zeitnah medizinisch versorgt werden können. 2. Die geplante (elektive) Aufnahme: Bei Eingriffen, die nicht akut lebensrettend sind – wie etwa geplanten Operationen oder umfassenden diagnostischen Verfahren –, erfolgt die Aufnahme durch eine ärztliche Einweisung. In der Regel stellt die behandelnde Hausärztin, der Hausarzt oder eine Facharztpraxis diese Verordnung zur Krankenhausbehandlung aus. Mit diesem Dokument können Sie sich an eines der Krankenhäuser wenden, um einen Termin für die Voruntersuchung und die anschließende stationäre Aufnahme zu vereinbaren.
Was Sie bei einem Krankenhausaufenthalt beachten sollten Wenn ein Aufenthalt in einem der 12 Nürnberger Krankenhäuser ansteht, hilft eine gute Vorbereitung. Auch wenn wir an dieser Stelle keine spezifischen Wartezeiten oder Ausstattungsmerkmale einzelner Häuser nennen können, gelten für alle klinischen Aufenthalte in Deutschland ähnliche Rahmenbedingungen.
Bringen Sie zu einer geplanten Aufnahme stets Ihre Versichertenkarte, den Einweisungsschein, aktuelle Befunde, Röntgenbilder und einen Medikamentenplan mit. Eine gepackte Tasche mit bequemer Kleidung, Hygieneartikeln und eventuell Hilfsmitteln (wie Brille oder Gehhilfe) erleichtert die ersten Tage auf der Station.
Zudem haben Sie als Patient:in Rechte. Dazu gehört das Recht auf eine umfassende ärztliche Aufklärung vor jedem Eingriff. Die Mediziner:innen in den Krankenhäusern sind verpflichtet, Ihnen Diagnosen, geplante Therapien, mögliche Risiken und Behandlungsalternativen verständlich zu erklären. Zögern Sie nicht, nachzufragen, wenn medizinische Fachbegriffe unklar sind.