Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Die stationäre medizinische Versorgung in der Stadt Bremen wird durch insgesamt 15 Krankenhäuser sichergestellt. Diese Kliniken bilden das Rückgrat der Akutversorgung für die Bürgerinnen und Bürger im gesamten Bundesland Bremen. Wenn eine ambulante Behandlung durch niedergelassene Fach- oder Hausärzte nicht mehr ausreicht, übernehmen diese 15 Einrichtungen die Diagnostik, Behandlung und Pflege der Patientinnen und Patienten.
Krankenhäuser in Deutschland sind in der Regel in verschiedene Versorgungsstufen unterteilt. Obwohl an dieser Stelle keine spezifischen Namen oder Spezialisierungen der 15 Bremer Krankenhäuser genannt werden, lässt sich allgemein festhalten, dass eine Stadt dieser Größe üblicherweise das gesamte Spektrum der medizinischen Notwendigkeiten abdeckt. Dies reicht von der Grund- und Regelversorgung, die häufige innere und chirurgische Erkrankungen behandelt, bis hin zu hochspezialisierten Eingriffen.
Ein Krankenhausaufenthalt kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Oftmals ist es eine geplante (elektive) Aufnahme. In diesem Fall erhalten Sie von Ihrem behandelnden Facharzt oder Ihrer Hausärztin eine Einweisung. Sie haben dann die Möglichkeit, sich in einem der 15 Krankenhäuser in Bremen vorzustellen, sofern diese die entsprechende Fachabteilung für Ihr spezifisches Krankheitsbild aufweisen. Bei geplanten Aufenthalten finden vorab meist Aufklärungsgespräche statt, in denen Sie über den Ablauf der Operation oder der Therapie, mögliche Risiken und die voraussichtliche Dauer des Aufenthalts informiert werden.
Der zweite Weg in eines der 15 Krankenhäuser führt über die Notfallversorgung. Bei akuten, lebensbedrohlichen Erkrankungen oder schweren Verletzungen erfolgt die Einlieferung meist über den Rettungsdienst. Die Krankenhäuser stellen durch ihre Notaufnahmen sicher, dass Patientinnen und Patienten rund um die Uhr medizinisch erstversorgt werden.
Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt der stationären Versorgung ist das sogenannte Entlassmanagement. Bereits während Ihres Aufenthalts in einem der 15 Krankenhäuser in Bremen wird geplant, wie Ihre Versorgung nach der Entlassung aussehen soll. Dies ist gesetzlich geregelt und soll verhindern, dass nach einem Klinikaufenthalt eine Versorgungslücke entsteht [Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/entlassmanagement.html]. Wenn Sie beispielsweise nach einer Operation noch pflegerische Unterstützung benötigen, helfen die Sozialdienste der Krankenhäuser dabei, den Übergang in eine der 100 Pflegeeinrichtungen in Bremen zu organisieren. Sie beraten auch bei der Beantragung von Hilfsmitteln oder einer Anschlussheilbehandlung (Reha).