Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Für die akutmedizinische und stationäre Behandlung stehen Ihnen im Gebiet Berlin insgesamt 87 Krankenhäuser zur Verfügung. Diese Zahl verdeutlicht, dass die Hauptstadt über ein sehr dichtes Netz an klinischen Einrichtungen verfügt. Die 87 Krankenhäuser stellen sicher, dass von der medizinischen Grund- und Regelversorgung bis hin zur hochspezialisierten Maximalversorgung alle Bereiche der modernen Medizin abgedeckt werden können.
Ein Krankenhausaufenthalt kann aus unterschiedlichen Gründen notwendig werden. Oftmals erfolgt die Aufnahme geplant, beispielsweise für einen chirurgischen Eingriff, der nicht ambulant durchgeführt werden kann, oder für eine umfassende diagnostische Abklärung. In solchen Fällen erhalten Sie von Ihrer behandelnden Fachärztin oder Ihrem Facharzt eine Krankenhauseinweisung. Mit dieser Einweisung können Sie sich an eines der 87 Krankenhäuser in Berlin wenden, das über die entsprechende Fachabteilung verfügt. Neben den geplanten Aufnahmen spielen die Krankenhäuser selbstverständlich eine zentrale Rolle in der Notfallversorgung.
Wenn Sie sich auf einen geplanten Krankenhausaufenthalt in Berlin vorbereiten, gibt es einige organisatorische Aspekte, die Ihnen und dem Klinikpersonal die Abläufe erleichtern. Es ist ratsam, alle relevanten medizinischen Unterlagen bereitzuhalten. Dazu gehören aktuelle Befunde, Röntgenbilder, Ihr Impfausweis, ein eventuell vorhandener Allergiepass sowie ein detaillierter Medikamentenplan. Der Medikamentenplan ist besonders wichtig, damit die Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus mögliche Wechselwirkungen mit neuen Medikamenten ausschließen können. Vergessen Sie zudem nicht Ihre elektronische Gesundheitskarte und Ihren Personalausweis.
Während Ihres Aufenthaltes in einem der 87 Berliner Krankenhäuser werden Sie von interdisziplinären Teams aus der Ärzteschaft, der Pflege, der Physiotherapie und weiteren Gesundheitsberufen betreut. Ein zentraler Aspekt der modernen Krankenhausbehandlung ist zudem das sogenannte Entlassmanagement. Die Krankenhäuser sind gesetzlich dazu verpflichtet, bereits während Ihres Aufenthaltes zu prüfen, ob Sie nach der Entlassung weitere medizinische, rehabilitative oder pflegerische Unterstützung benötigen. Das Entlassmanagement stellt sicher, dass der Übergang vom Krankenhaus in die eigene Häuslichkeit oder in eine weiterführende Pflegeeinrichtung nahtlos und sicher erfolgt. Das Krankenhauspersonal organisiert bei Bedarf Hilfsmittel, häusliche Krankenpflege oder einen Platz in der Kurzzeitpflege, bevor Sie die Klinik verlassen.