Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Die stationäre medizinische Versorgung in Frankfurt am Main wird durch insgesamt 22 Krankenhäuser sichergestellt. Diese Anzahl verdeutlicht, dass die Stadt im Bundesland Hessen über eine breite und vielschichtige klinische Infrastruktur verfügt, die darauf ausgelegt ist, die unterschiedlichsten medizinischen Bedürfnisse der Bevölkerung abzudecken.
Ein Krankenhausaufenthalt kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Notfallaufnahmen und elektiven, also geplanten Aufnahmen. Bei einem medizinischen Notfall erfolgt die Einweisung in der Regel über den Rettungsdienst oder durch das direkte Aufsuchen einer Notaufnahme. Bei geplanten Eingriffen oder Diagnostiken, wie beispielsweise einer Gelenkoperation oder einer speziellen internistischen Untersuchung, erhalten Sie von Ihrer behandelnden Fachärztin oder Ihrem behandelnden Facharzt eine formelle Krankenhauseinweisung.
In Deutschland haben gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten grundsätzlich das Recht auf die freie Krankenhauswahl, sofern die gewählte Klinik für die Behandlung der jeweiligen Erkrankung geeignet und zugelassen ist. Die 22 Krankenhäuser in Frankfurt am Main sind in den Krankenhausplan des Bundeslandes Hessen eingebunden. Das bedeutet, dass sie einen staatlichen Versorgungsauftrag erfüllen. Die Kliniken decken dabei in ihrer Gesamtheit verschiedene Versorgungsstufen ab. Dazu gehören die Grund- und Regelversorgung für häufige und allgemeine Erkrankungen, die Schwerpunktversorgung für spezialisiertere Behandlungen sowie die Maximalversorgung für hochkomplexe und seltene Krankheitsbilder.
Wenn Sie sich auf einen geplanten Aufenthalt in einem der 22 Krankenhäuser in Frankfurt am Main vorbereiten, ist es ratsam, einige organisatorische Dinge im Vorfeld zu klären. Bringen Sie alle relevanten medizinischen Unterlagen, wie aktuelle Arztbriefe, Röntgenbilder, Ihren Medikamentenplan sowie Ihre Versichertenkarte und Ihren Personalausweis mit. Auch das Mitbringen von Patientenverfügungen oder Vorsorgevollmachten ist von großer Wichtigkeit, damit das medizinische Personal im Ernstfall in Ihrem Sinne handeln kann.
Ein weiterer zentraler Aspekt der stationären Versorgung ist das sogenannte Entlassmanagement. Bereits bei der Aufnahme in eines der Krankenhäuser in Frankfurt am Main beginnt die Planung für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt. Der klinikeigene Sozialdienst oder das Fallmanagement prüft gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen, ob nach der Entlassung eine weitere Unterstützung, beispielsweise durch eine Rehabilitationsmaßnahme oder eine Überleitung in eine Pflegeeinrichtung, notwendig ist. Diese gesetzlich vorgeschriebene Struktur stellt sicher, dass es zu keinen Brüchen in der Versorgungskette kommt und Sie sicher in die nächste Versorgungsstufe begleitet werden.