Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Mit insgesamt 6 verzeichneten Krankenhäusern sichert die Stadt Siegen die stationäre medizinische Versorgung der Bevölkerung ab. Diese Zahl zeigt bereits, dass Patientinnen und Patienten hier nicht auf ein einziges Großklinikum angewiesen sind, sondern je nach Erkrankung auf unterschiedliche Häuser zurückgreifen können.
Zu den in Siegen ansässigen Krankenhäusern gehören unter anderem:
Herz - und Gefäßzentrum - Dr. med. Overhoff - Dr. med. Krämer
Diakonie Klinikum Jung-Stilling
DRK-Kinderklinik Siegen
Kreisklinikum Siegen
Marien Kliniken Siegen
RESELVE Siegen
Die Struktur der Einrichtungen teilt sich spürbar in breite Grundversorger und spezialisierte Zentren auf. Bei Herzerkrankungen deckt beispielsweise das Herz- und Gefäßzentrum gezielt kardiologische und gefäßchirurgische Eingriffe ab, während unklare oder mehrfache Beschwerden eher in Häuser mit breiterem Fächerkanon gehören.
Dass die pädiatrische Versorgung durch die DRK-Kinderklinik Siegen separat aufgestellt ist, entlastet Familien deutlich. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, weshalb eigene Stationen und die Möglichkeit zur Mitaufnahme von Eltern für den Heilungsverlauf junger Patienten einen handfesten Unterschied machen.
Die Grund-, Regel- und Schwerpunktversorgung tragen wiederum das Kreisklinikum Siegen, die Marien Kliniken Siegen und das Diakonie Klinikum Jung-Stilling, in denen mehrere Fachabteilungen unter einem Dach zusammenarbeiten. Mit RESELVE Siegen wird das Spektrum der stationären beziehungsweise teilstationären Plätze im Stadtgebiet schließlich vervollständigt.
Sobald eine stationäre Aufnahme ansteht, sollten Sie einige bürokratische Schritte vorbereiten. Für eine planbare Behandlung verlangen die Häuser die elektronische Gesundheitskarte sowie den Einweisungsschein des behandelnden Arztes. Nehmen Sie zudem Vorbefunde, den aktuellen Medikamentenplan und vorhandene Allergiepässe mit zum Aufnahmegespräch.