Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Die stationäre medizinische Versorgung in der Landeshauptstadt des Saarlandes wird durch ein Netzwerk verschiedener Kliniken sichergestellt. Insgesamt stehen Ihnen in Saarbrücken acht Krankenhäuser zur Verfügung. Diese Einrichtungen bilden das Rückgrat der akuten medizinischen Hilfe, der Diagnostik sowie der operativen und konservativen Therapie für Patientinnen und Patienten aus der Stadt und dem umliegenden Bundesland.
Zu den in Saarbrücken ansässigen und in unserer Datenbank erfassten Krankenhäusern gehören unter anderem:
SHG-Fachklinik Tiefental
Saar-Mosel Klinik
SHG-Kliniken Sonnenberg
CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia
CaritasKlinikum Saarbrücken St. Josef Dudweiler
Klinikum Saarbrücken
SHG-Kliniken Sonnenberg, Halberg
Die Präsenz von acht unterschiedlichen Kliniken zeigt, dass die Stadt über eine ausdifferenzierte Krankenhauslandschaft verfügt. Krankenhäuser in Deutschland sind grundsätzlich in verschiedene Versorgungsstufen unterteilt, die von der Grund- und Regelversorgung bis hin zur Maximalversorgung reichen. Wenn Sie oder ein Angehöriger eine stationäre Aufnahme benötigen, erfolgt diese in der Regel entweder als Notfall über die Zentrale Notaufnahme oder als geplante (elektive) Aufnahme durch die Einweisung eines niedergelassenen Fach- oder Hausarztes.
Ein Krankenhausaufenthalt ist für die meisten Menschen eine Ausnahmesituation. Es ist daher ratsam, sich im Vorfeld – sofern es sich um einen geplanten Eingriff handelt – mit den administrativen Abläufen vertraut zu machen. Hierzu gehört die Vorbereitung wichtiger Dokumente wie der Versichertenkarte, des Einweisungsscheins, aktueller Medikamentenpläne sowie eventuell vorhandener Patientenverfügungen oder Vorsorgevollmachten.
Während des Aufenthalts in einer der genannten Saarbrücker Kliniken werden Sie von interdisziplinären Teams aus der Ärzteschaft, dem Pflegepersonal sowie therapeutischen Fachkräften betreut. Ein wesentlicher Bestandteil der modernen Krankenhausversorgung ist zudem das sogenannte Entlassmanagement. Bereits bei der Aufnahme wird geprüft, ob nach dem Krankenhausaufenthalt ein weiterer Unterstützungsbedarf besteht, beispielsweise in Form einer Anschlussheilbehandlung (Reha) oder durch die Überleitung in eine pflegerische Versorgung. Hier arbeiten die Kliniken eng mit den hauseigenen Sozialdiensten zusammen, die Patienten und Angehörige bei der Beantragung von Leistungen der Kranken- und Pflegekassen unterstützen.