Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Die stationäre medizinische Versorgung in Mainz wird durch 10 Krankenhäuser gewährleistet. Diese Anzahl an Kliniken bildet das Rückgrat der Gesundheitsversorgung in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. Krankenhäuser haben in Deutschland den gesetzlichen Auftrag, die stationäre und teilstationäre Diagnostik, Behandlung und Pflege von Patientinnen und Patienten sicherzustellen, deren Erkrankungen nicht rein ambulant durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte behandelt werden können.
Dass in Mainz 10 Krankenhäuser zur Verfügung stehen, bedeutet für Patientinnen und Patienten, dass es innerhalb der Stadtgrenzen mehrere Anlaufstellen für unterschiedliche medizinische Notwendigkeiten gibt. Die Aufgaben von Krankenhäusern sind vielfältig und umfassen in der Regel die Notfallversorgung, geplante chirurgische Eingriffe, die Behandlung akuter schwerer Erkrankungen sowie die stationäre Diagnostik. Wenn Sie oder ein Angehöriger eine Krankenhausbehandlung benötigen, erfolgt die Aufnahme meist auf zwei Wegen: Entweder als geplanter Aufenthalt durch eine ärztliche Einweisung (Krankenhausverordnung) durch Ihre Hausärztin, Ihren Hausarzt oder eine Facharztpraxis, oder als ungeplanter Aufenthalt über die Notaufnahme bei akuten medizinischen Notfällen.
Bei einem geplanten Aufenthalt in einem der 10 Krankenhäuser in Mainz ist es ratsam, sich gut vorzubereiten. Hierzu gehört das Zusammenstellen wichtiger Unterlagen. Bringen Sie stets Ihre elektronische Gesundheitskarte, den Personalausweis, den Einweisungsschein Ihres behandelnden Arztes sowie vorhandene medizinische Unterlagen wie Vorbefunde, Röntgenbilder oder einen aktuellen Medikamentenplan mit. Auch Dokumente wie eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht sollten, falls vorhanden, bei der Aufnahme im Krankenhaus vorgelegt werden.
Während des Aufenthaltes in einer Klinik durchlaufen Patientinnen und Patienten verschiedene Stationen – von der Aufnahmeuntersuchung über die eigentliche Therapie oder Operation bis hin zur Nachsorge auf der Station. Die ärztliche und pflegerische Betreuung im Krankenhaus ist darauf ausgerichtet, den Gesundheitszustand so weit zu stabilisieren oder zu verbessern, dass eine Entlassung nach Hause oder eine Verlegung in eine weiterführende Einrichtung möglich ist.
Ein wichtiger Aspekt der modernen Krankenhausbehandlung ist das sogenannte Entlassmanagement. Krankenhäuser sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Entlassung von Patientinnen und Patienten so vorzubereiten, dass eine lückenlose Anschlussversorgung gewährleistet ist. Dies ist besonders relevant, wenn nach dem Klinikaufenthalt in Mainz eine pflegerische Weiterversorgung notwendig wird. Die Sozialdienste der 10 Krankenhäuser in Mainz prüfen daher bereits während des stationären Aufenthaltes, ob im Anschluss beispielsweise ein Platz in einer der 18 Pflegeeinrichtungen der Stadt benötigt wird, ob Hilfsmittel für zu Hause organisiert werden müssen oder ob eine Rehabilitationsmaßnahme eingeleitet werden sollte.