Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Die stationäre medizinische Versorgung bildet das Rückgrat der lokalen Gesundheitsinfrastruktur. In Iserlohn stehen für die akutmedizinische Behandlung insgesamt zwei Krankenhäuser zur Verfügung. Zu diesen Einrichtungen gehören das Bethanien Krankenhaus Iserlohn sowie das St. Elisabeth Hospital Iserlohn. Diese beiden Häuser stellen sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt bei schweren Erkrankungen, Unfällen oder geplanten operativen Eingriffen vor Ort stationär aufgenommen und behandelt werden können.
Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen unterliegen der staatlichen Krankenhausplanung, die sicherstellen soll, dass eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung gewährleistet ist. Die Präsenz von zwei Krankenhäusern in Iserlohn bedeutet für Patientinnen und Patienten, dass sie bei geplanten (elektiven) Eingriffen, für die sie eine ärztliche Einweisung erhalten haben, in der Regel eine Wahlmöglichkeit haben. Das Wunsch- und Wahlrecht der Patienten ist im deutschen Sozialgesetzbuch verankert und erlaubt es Ihnen, unter den geeigneten Kliniken auszuwählen, sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen.
Ein Krankenhausaufenthalt beginnt meist auf zwei Wegen: Entweder durch eine Notfallaufnahme, wenn akute und lebensbedrohliche Zustände eintreten, oder durch die Einweisung eines niedergelassenen Fach- oder Hausarztes. In beiden Fällen ist das primäre Ziel der Krankenhäuser die Diagnostik, die Akutbehandlung und die Stabilisierung des Gesundheitszustandes. Das Bethanien Krankenhaus Iserlohn und das St. Elisabeth Hospital Iserlohn übernehmen in der Stadt diese essenziellen Aufgaben der stationären Versorgung.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der modernen Krankenhausbehandlung ist das sogenannte Entlassmanagement. Bereits während des Aufenthalts in einem der Iserlohner Krankenhäuser wird im Idealfall geprüft, welche weitere Versorgung nach der Entlassung notwendig ist. Dies ist besonders dann relevant, wenn Patientinnen oder Patienten nach einem schweren Eingriff nicht sofort wieder in die eigene Häuslichkeit zurückkehren können. Hier greift das System der Anschlussheilbehandlung, der Rehabilitation oder der Überleitung in eine Pflegeeinrichtung. Das Entlassmanagement stellt somit das wichtige Bindeglied zwischen den Krankenhäusern und den Pflegeeinrichtungen in Iserlohn dar.