Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Die stationäre Versorgung in Herne stützt sich laut aktueller Datenbasis auf insgesamt 9 Krankenhäuser. Für eine Stadt dieser Größenordnung in Nordrhein-Westfalen sichert dieser Bestand ein stabiles Netz, das planbare Eingriffe genauso auffängt wie unvorhersehbare Notfälle.
Deutsche Kliniken teilen sich in unterschiedliche Versorgungsstufen auf, weshalb sich hinter den 9 Häusern in Herne ein breites medizinisches Profil verbirgt. Während manche Standorte die klassische Grund- und Regelversorgung in der Chirurgie oder der Inneren Medizin sichern, konzentrieren sich andere auf spezialisierte Fachgebiete. Gesteuert wird diese Struktur durch die Krankenhausplanung des Landes Nordrhein-Westfalen, die eine bedarfsgerechte und erreichbare Versorgung gewährleisten soll.
Mit 9 Krankenhäusern vor Ort haben Sie gute Chancen, bei einer Einweisung direkt in Herne behandelt zu werden. Ihr Haus- oder Facharzt stellt dafür zunächst die medizinische Dringlichkeit fest und stellt eine Überweisung aus. Bei der Auswahl der Einrichtung greift Ihr gesetzliches Recht auf freie Krankenhauswahl, solange die Wunschklinik über einen Versorgungsvertrag verfügt und für das jeweilige Krankheitsbild zugelassen ist.
Für die Aufnahme packen Sie neben der elektronischen Gesundheitskarte den ärztlichen Einweisungsschein, bisherige Befunde, Röntgenaufnahmen sowie den bundeseinheitlichen Medikationsplan ein. Wenn diese Papiere von Anfang an vorliegen, vermeiden Sie doppelte Untersuchungen und erleichtern den Ärzten den Anschluss an Ihre ambulante Vorbehandlung.
Jede der 9 Kliniken ist zudem an das gesetzliche Entlassmanagement gebunden, damit nach dem Eingriff keine Versorgungslücke entsteht. Die Sozialdienste der Krankenhäuser leiten deshalb oft noch am Krankenbett die nötigen Schritte für Anschlussheilbehandlungen ein oder organisieren erste Pflegehilfsmittel.