Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Die Krankenhauslandschaft in Deutschland ist geprägt durch eine Vielfalt an Versorgungsstufen und Trägerschaften. In der Stadt Hagen in Nordrhein-Westfalen sind insgesamt 7 Krankenhäuser verzeichnet. Diese Kliniken decken ein breites Spektrum der medizinischen Notfall- und Regelversorgung sowie spezialisierter Fachbereiche ab. Anhand der vorliegenden Beispiele lässt sich erkennen, dass in Hagen sowohl Einrichtungen der allgemeinen Akutmedizin als auch hochspezialisierte Fachkliniken ansässig sind.
Zu den 7 Krankenhäusern in Hagen gehören unter anderem das „Agaplesion Allgemeines Krankenhaus Hagen“, das „Evangelische Krankenhaus Hagen-Haspe“ sowie das „St.-Josefs-Hospital - Katholisches Krankenhaus Hagen“. Diese Namen verdeutlichen bereits die in Deutschland übliche Trägervielfalt. Krankenhäuser können in öffentlicher, privater oder – wie in diesen Beispielen ersichtlich – in freigemeinnütziger beziehungsweise konfessioneller Trägerschaft geführt werden. Für Sie als Patientin oder Patient macht die Trägerschaft in der Regel keinen Unterschied bei der medizinischen Behandlungsqualität, da alle zugelassenen Krankenhäuser denselben strengen gesetzlichen Qualitätsanforderungen unterliegen. Ein „Allgemeines Krankenhaus“ stellt dabei typischerweise die breite Grund- und Regelversorgung sicher. Hierzu gehören in der Regel Abteilungen wie die Innere Medizin, die Chirurgie und oft auch eine zentrale Notaufnahme, die rund um die Uhr für akute medizinische Notfälle zur Verfügung steht.
Neben den genannten Allgemeinkrankenhäusern verfügt Hagen auch über spezialisierte Einrichtungen. Dazu zählen laut Datensatz die „AWO Fachklinik Im Deerth“, das „Haus Hohenlimburg“, die „VITREA Klinik Hagen-Ambrock“ sowie das „Zentrum für Seelische Gesundheit Elsey“. Fachkliniken konzentrieren sich auf bestimmte medizinische Disziplinen oder Patientengruppen. Ein Zentrum für Seelische Gesundheit widmet sich beispielsweise der psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Behandlung von Menschen in seelischen Krisen. Solche spezialisierten Einrichtungen sind ein essenzieller Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung, da sie Fachwissen, spezialisiertes Personal und besondere therapeutische Konzepte für spezifische Krankheitsbilder bündeln.
Die Aufnahme in ein Krankenhaus in Hagen erfolgt, wie überall in Deutschland, in der Regel auf zwei Wegen: Entweder als Notfall über die Notaufnahme oder den Rettungsdienst, oder als geplante (elektive) Aufnahme. Für eine geplante stationäre Behandlung benötigen Sie eine vertragsärztliche Einweisung, die meist von Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt oder einer behandelnden Facharztpraxis ausgestellt wird. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird dabei in der Regel eine Empfehlung aussprechen, welches der 7 Krankenhäuser in Hagen für Ihre spezifische Diagnose am besten geeignet ist. Dennoch haben Sie als gesetzlich versicherte Person in Deutschland das Recht auf eine freie Krankenhauswahl, sofern die gewählte Klinik für die Behandlung Ihrer Erkrankung geeignet und zugelassen ist.