Krankenhäuser und stationäre Versorgung
Die stationäre medizinische Versorgung in Bochum wird durch insgesamt 13 Krankenhäuser sichergestellt. Diese Anzahl an Kliniken ist für eine Stadt in Nordrhein-Westfalen ein Indikator für ein ausdifferenziertes medizinisches Netzwerk, das darauf ausgelegt ist, verschiedene medizinische Fachrichtungen und Versorgungsstufen abzudecken.
Krankenhäuser in Deutschland und somit auch im Bundesland Nordrhein-Westfalen sind in der Regel in verschiedene Versorgungsstufen unterteilt. Diese Unterteilung reicht von der Grund- und Regelversorgung über die Schwerpunktversorgung bis hin zur Maximalversorgung. Auch wenn an dieser Stelle keine spezifischen Namen oder Qualitätsurteile zu den einzelnen 13 Krankenhäusern in Bochum genannt werden, lässt die Anzahl darauf schließen, dass Patientinnen und Patienten Zugang zu einer breiten Palette an medizinischen Leistungen haben. Die Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen, die durch das zuständige Landesministerium gesteuert wird, zielt generell darauf ab, eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Wenn Sie oder ein Angehöriger eine stationäre Behandlung in einem der 13 Krankenhäuser benötigen, erfolgt die Aufnahme in der Regel auf zwei Wegen: Entweder durch eine ärztliche Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt bei geplanten Eingriffen und Behandlungen, oder über die Notaufnahme bei akuten, lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Unfällen. Bei einer geplanten Aufnahme haben Sie als Patientin oder Patient grundsätzlich das Recht auf freie Krankenhauswahl, sofern die gewählte Klinik für die Behandlung Ihrer spezifischen Erkrankung fachlich geeignet ist und die Kosten von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen werden.
Ein wichtiger Aspekt der stationären Versorgung in den 13 Krankenhäusern in Bochum ist das sogenannte Entlassmanagement. Jedes Krankenhaus in Deutschland ist gesetzlich dazu verpflichtet, die nahtlose Anschlussversorgung der Patientinnen und Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt zu organisieren. Dies bedeutet, dass bereits während des stationären Aufenthaltes geprüft wird, ob im Anschluss eine Rehabilitation, eine pflegerische Versorgung oder Hilfsmittel für zu Hause benötigt werden. Hier arbeiten die behandelnden Ärztinnen und Ärzte eng mit dem klinikeigenen Sozialdienst zusammen. Dieser Sozialdienst ist für Sie als Patientin, Patient oder Angehöriger der zentrale Ansprechpartner, wenn es darum geht, den Übergang von einem der 13 Krankenhäuser in eine der 32 Pflegeeinrichtungen der Stadt zu organisieren.