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St. Willibrord-Spital Emmerich-Rees
Krankenhaus

St. Willibrord-Spital Emmerich-Rees

Willibrordstraße 9, 46446 Emmerich am Rhein

271
Betten
8
Fachabteilungen
28.954
Fälle / Jahr
2023
Qualitätsbericht

28.954 Patientenfälle pro Jahr

laut Qualitätsbericht 2023
  • 9.207mit Übernachtung(vollstationär)· 32 %
  • 19.747ambulant, ohne Aufnahme(ambulant)· 68 %
Street View Ansicht von St. Willibrord-Spital Emmerich-Rees
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Was Patient:innen sagen

3,8
292 Bewertungen auf Google

„Ich bin heute in der Notaufnahme sehr freundlich aufgenommen und zeitnah ebenso behandelt worden, die notwendige Röntgenuntersuchung wurde schnell und kompetent durchgeführt. Danke an alle Helfer.“

Petra · vor einer Woche

„Tausend Dank an das gesamte Team der Station 3C! Nach meiner Bandscheiben-OP musste ich bereits am nächsten Tag nach einem Notfall-MRTs schnellstmöglich erneut operiert werden. Durch eine vorherige Spritzentherapie bei einem anderen Arzt hatte sich ein großes Hämatom gebildet, das dringend entfernt werden musste. Mein Bein war zu diesem Zeitpunkt komplett taub und so hätte ich nicht mehr laufen können. Die Ärzte haben mich und meine Familie in dieser schweren und beängstigenden Situation unglaublich gut aufgeklärt und uns zu jeder Zeit das Gefühl gegeben, in den besten Händen zu sein. Sie haben alles Menschenmögliche getan, damit ich wieder laufen kann. Für mich und meine Familie war das von unschätzbarem Wert – ich habe drei kleine Kinder und einen kranken Mann zu Hause. Die Ärzte haben mir mit ihrem Einsatz sprichwörtlich mein Leben und meine Selbstständigkeit zurückgegeben. Aber nicht nur die Ärzte verdienen meinen allergrößten Dank. Das gesamte Team der 3C war jederzeit unglaublich freundlich, herzlich, hilfsbereit und zuvorkommend – die Schwestern, Auszubildenden und Ärzte, wirklich alle! Zu keinem Zeitpunkt hatte ich etwas zu beanstanden. Auch die folgenden Tage waren nicht einfach, da ich 72 Stunden auf dem Rücken im Bett liegen musste. Die Schwestern haben sich trotzdem immer bemüht, mir diese Zeit so angenehm und erträglich wie möglich zu machen. Ich habe mich trotz der schwierigen Situation jederzeit gut aufgehoben und bestens versorgt gefühlt. Ich bin absolut zufrieden und unendlich dankbar. Ein riesiges Dankeschön an jeden einzelnen Menschen der Station 3C für die hervorragende medizinische Versorgung, die Menschlichkeit und die Unterstützung in dieser für mich so schweren Zeit. Ich würde jederzeit wieder in dieses Krankenhaus gehen. Von Herzen: Tausend Dank an das komplette Team der 3C!“

ilchmann · vor 3 Wochen

„Ich habe eine Schmerztherapie machen lassen. Die Ärzte waren sehr professionell, sehr freundlich und einfühlsam. Ich leide an einer Krankenhaus-Phobie, und muss den Kontakt zu anderen Patienten vermeiden. Das Personal auf der Station 3 c hat mir unglaublich geholfen, ich hatte 3 Tage keine Angstzustände und würde mich jederzeit, wenn nötig, wieder dort behandeln und betreuen lasse. Vielen Dank euch allen!!“

Michael · vor einem Monat

Über die Einrichtung

Das St. Willibrord-Spital ist ein modernes, leistungsstarkes Krankenhaus, das sich den wandelnden Bedürfnissen der Patienten anpasst, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wirtschaftliche Betriebsführung und Verantwortung für Mensch und Umwelt sind dabei wesentliche Faktoren. Dazu bedarf es einer flexiblen und zeitgemäßen Organisationsstruktur, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten näher darstellen. Die Anfänge des Krankenhauses in Emmerich vor über 150 Jahren In Emmerich plante um 1840 ein angesehener Bürger namens Jaspers eine Anstalt einzurichten, die sich der Kranken annahm. Aber der Tod machte seinen Plan zunichte. Seine Kinder haben das Vorhaben des Vaters zur Ausführung gebracht. Es waren Carl Jaspers, zu der Zeit Kaplan an St. Aldegundis, Elise Jaspers und Adelheid Fackeldey geb. Jaspers mit ihrem Gatten Dr. med. J.W. Fackeldey. Für die ersten Bedürfnisse stifteten sie 4000 Taler. Ein Gründungskomitee wurde gebildet. Es bestand aus dem Kaplan Jaspers, Herrn Dr. Fackeldey und Kaplan Franz Koning, Pfarrverwalter an St. Martini. Barmherzige Schwestern Am 27. Juni 1845 wurde von dem Komitee eine Satzung verabschiedet. Darin wurde festgeschrieben, dass eine Anstalt zu gründen sei, die sich der Kranken annähme. Diese Aufgabe sollten Barmherzige Schwestern übernehmen. Man wandte sich an die Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern in Münster, die auch Klemensschwestern genannt werden, und bat um die Zuteilung von zwei Schwestern. Dem wurde zugestimmt. Im Haus Nr. 784, das dort stand, wo sich heute das evangelische Pfarrhaus „Hinter dem Hirsch“ befindet, nahmen am 27. August 1846 zwei Schwestern ihre Tätigkeit auf. Anfangs pflegten sie die Kranken nur in deren eigenen Häusern. Aber schon nach zwei Monaten war ihnen klar, dass die Kranken, um sie besser versorgen zu können, in das eigene Haus aufgenommen werden mussten. Darum wurde noch 1846 eine dritte Schwester angefordert, die auch bald kam. Im November 1846 wurden fünf Kranke in das Haus aufgenommen, später wurden es acht. Im Jahr 1848 waren 75 Kranke, 1849 schon 100 Kranke im Haus der Schwestern versorgt worden. Damit war dieses Haus zu einem Krankenhaus geworden. Großherzige Spenderin Die Verantwortlichen erkannten, dass man neue Gebäude errichten müsse. Im Dezember 1851 konnte man einen Garten an der Lilienstraße erwerben. Im Jahr 1856 schenkte Fräulein Wilhelmine von Nooy, die 40 Jahre das Bett hüten musste, ihr ganzes beträchtliches Vermögen dem Spital. So konnte der Vorstand 1861 den geplanten Neubau unter der Leitung von Baumeister Pelzer aus Kleve in Angriff nehmen. Die Kosten betrugen 75.000 Mark. Ein Gebäude auf dem Gelände, das 1851 gekauft worden war, wurde als Isolierhaus benutzt. Es war aber um 1870 so baufällig geworden, dass es gründlich renoviert werden musste. In der Mitte der 1870er Jahre wurde eine Erweiterung des Hauses notwendig. Aufgrund einer Stiftung von Adelheid Franken, Tochter des Bürgermeisters Franken, konnten benachbarte Gärten mit zwei kleinen Wohnhäusern erworben werden. Im Jahr 1887 kam der Erwerb eines Hauses an der Hottomannstraße, der heutigen Willibrordstraße, hinzu. Bau für 36.000 Mark Im Laufe der Entwicklung wurden neben den Kranken auch noch ältere hilflose Leute aufgenommen, die im Krankenhaus den Lebensabend verbringen wollten. Durch die Erhöhung der Zahl an Kranken und Pflegebedürftigen war auch die Zahl der Ordensschwestern auf vierzehn gestiegen. Es waren jedoch nicht mehr genügend Schlaf- und Wohnräume vorhanden, und es fehlte an Einzelzimmern für die 1. und 2. Klasse. Darum strebte man einen Flügelbau an. Der wurde 1892 begonnen. In der früheren Küche wurde der Operationsraum eingerichtet. Im neuen Flügel baute man die Küche und Spülküche ein. Auch die Schwesternzimmer und die Einzelzimmer wurden dort untergebracht. Im Souterrain waren Funktionalräume wie Backstube, Schreinerei und Schusterei eingerichtet worden. Im Jahr 1893 war der Bau fertiggestellt. Er hatte 36.000 Mark gekostet.

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