„Ich war mittlerweile zum dritten Mal in der Masserbergklinik und finde, dass sich das Rehabilitationskonzept positiv weiterentwickelt hat. Besonders gut finde ich die Aufnahmegespräche mit den verschiedenen Fachbereichen: Augenärzten, Physiotherapeuten, Optometristen, Sporttherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeitern. Dadurch werden unterschiedliche Aspekte der Rehabilitation berücksichtigt. Das Personal war überwiegend freundlich und hilfsbereit, auch wenn es vereinzelt Ausnahmen gab. Das Essen fand ich durchaus akzeptabel. Die häufige Kritik daran kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen. Eine eher gewürzarme, abwechslungsreiche und zunehmend vegetarische Küche entspricht durchaus den heutigen Ernährungsgewohnheiten. Natürlich gibt es auch Dinge, die verbessert werden sollten. Die Barrierefreiheit und Sicherheit lassen leider sehr zu wünschen übrig. Für eine spezialisierte Einrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen ist es für mich unverständlich, dass auf den Treppen Stufenmarkierungen und auf den Wegen und Fluren geeignete Orientierungshilfen fehlen. Auch im Treppenhaus Nord und Süd wären Beschriftungen an den Türen zu den einzelnen Etagen sehr hilfreich. Es kann nicht sein, dass Rehabilitanden Stufen übersehen und sich dabei ernsthaft verletzen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Auch bei der ärztlichen Betreuung hätte ich mir mehr Kontinuität gewünscht. In den ersten beiden Wochen wurde ich von einer sehr netten Assistenzärztin betreut, in der dritten Woche von einem mir bis dahin unbekannten Oberarzt und beim Abschlussgespräch wieder von einem anderen Assistenzarzt, der mich kaum kannte und es offenbar eilig hatte. Dadurch fehlte mir das Gefühl, dass jemand den gesamten Verlauf im Blick hat. Gerade am Ende einer Rehabilitation möchte man wissen, wie die Ergebnisse einzuschätzen sind und welche Empfehlungen sich daraus ergeben. Mit offenen Fragen nach Hause zu gehen, ist kein gutes Gefühl. Die Einrichtung selbst könnte ebenfalls eine Auffrischung vertragen. Die Kritik an den Teppichen und Möbeln kann ich durchaus nachvollziehen. Es ist an der Zeit, insbesondere die Polstermöbel, Teppiche und Vorhänge zu erneuern. Die fest eingebauten Holzschränke und anderen Holzeinbauten in den Zimmern würde ich dagegen beibehalten. Sie müssen meiner Meinung nach nicht unbedingt ausgetauscht werden. Mein Fazit: Die Klinik hat sich konzeptionell positiv entwickelt, und ich habe durchaus gute Erfahrungen gemacht. Umso mehr wünsche ich mir, dass auch die Barrierefreiheit, die Sicherheit und die Kontinuität der ärztlichen Betreuung verbessert werden. Gerade in einer Klinik für blinde und sehbehinderte Menschen sollten Orientierung und Sicherheit selbstverständlich sein.“
REGIOMED Rehaklinik Masserberg
Hauptstraße 18, 98666 Masserberg

Was Patient:innen sagen
„Ich war insgesamt 4 Wochen in der Reha und möchte gerne meine ehrliche Erfahrung teilen. Leider kam ich am ersten Tag aufgrund einer Panne etwas zu spät. Ich habe dies direkt telefonisch gemeldet und mir wurde sehr freundlich entgegengekommen. Mir wurde gesagt, dass es überhaupt kein Problem sei – und genau diese Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft habe ich während meines gesamten Aufenthalts erlebt. Egal ob an der Rezeption, in der Küche, beim Service, bei den Schwestern oder bei den Ärzten – wirklich alle waren sehr freundlich, hilfsbereit und herzlich. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Auch das Essen hat mich positiv überrascht. Geschmacklich war es wirklich sehr gut und es gab ausreichend Auswahl. Während meines Aufenthalts hatte ich sogar Geburtstag und auch daran wurde gedacht. Ich bekam als kleine Überraschung Kaffee und Kuchen geschenkt. Vielen Dank nochmals dafür – das fand ich wirklich aufmerksam und hat mich sehr gefreut. ❤️ Auch bei Fragen konnte man sich jederzeit an die Mitarbeiter wenden. Ich habe während meiner 4 Wochen viele nette Menschen kennengelernt. Liebe Grüße an dieser Stelle an Tisch 40! 😊 Natürlich gibt es auch ein paar Punkte, die meiner Meinung nach verbessert werden könnten. Ein Minuspunkt war für mich die Reinigung. Die Reinigungskraft war teilweise nur sehr kurz im Zimmer, gefühlt wurde einmal für ein paar Sekunden mit dem Staubsauger durchgegangen und die Handtücher wurden ausgetauscht. Eine gründlichere Reinigung des Zimmers hätte ich mir gewünscht. Ebenfalls schade fand ich, dass man für die Parkplätze während des Aufenthalts 70 € bezahlen muss. Auch für das WLAN werden zusätzlich knapp 50 € verlangt. Gerade bei einem längeren Reha-Aufenthalt finde ich diese zusätzlichen Kosten nicht ganz nachvollziehbar. Bei der Aufsicht beim freien Schwimmen bzw. freien Training gab es für mich ebenfalls einen kleinen Minuspunkt, insbesondere wegen des älteren Herren, der dort abends die Aufsicht hatte. Persönlich empfand ich den Umgang dort nicht als besonders angenehm. Ich war aufgrund meiner Augen in der Reha und muss insgesamt sagen: Die 4 Wochen haben mir sehr gutgetan. Ich konnte endlich einmal richtig zur Ruhe kommen, Abstand vom Alltag gewinnen und den Kopf frei bekommen. Gerade dafür bin ich sehr dankbar. Am Anfang ist es etwas schwierig, sich zurechtzufinden, da die Einrichtung ziemlich groß ist. Nach ein paar Tagen geht es aber deutlich besser. In Masserberg selbst kann man leider nicht allzu viel unternehmen. Trotzdem habe ich die Zeit insgesamt sehr genossen und nehme viele positive Erfahrungen mit. Vielen Dank an das gesamte Team für einen schönen und erholsamen Aufenthalt! 🙏🏼“
„Nach mehreren Netzhaut-OPs war ich ziemlich ratlos und auf der Suche nach konstruktiver Hilfe. Die habe ich hier bekommen. Der Teppichboden und die Ausstattung waren mir herzlich egal, solange alles weitgehend sauber ist. Und ja: Essen ist etwas sehr individuelles, da wäre vermutlich durchaus noch Luft nach oben. Allerdings ist eine Reha kein Hotel, und die Basis hier passt allemal. Die Mitarbeitenden in allen Bereichen waren ausgesprochen freundlich und liebenswürdig. Was mich gleichermaßen nachdenklich wie auch sehr dankbar macht, ist, wie viel Zeit sich hier für die wirklich wichtigen Dinge genommen wird. Es sind vermeintliche Kleinigkeiten, die langfristig enormen Einfluss auf die Lebensqualität haben. Ich habe viele Hintergrundinformationen erhalten, die mir – hätte ich sie früher gekannt – die meisten Operationen erspart hätten. Den schöneren Teppich und das für mich passendere Essen habe ich nun zu Hause. Und dank des kompetenten Teams kann ich beides auch noch eine Weile mit dem gesunden Auge sehen. Ohne diese Reha wäre das möglicherweise schiefgegangen. Dies ist ein Umstand, dessen bleischwere Bedeutung mir erst im Nachhinein richtig bewusst wurde. Ich danke allen von ganzem Herzen! Wer sich über den Teppichboden beschwert, hat keine visuellen Probleme.“
Über die Einrichtung
Anreise & Umgebung
- Nächste Haltestelle
- 3 Min zu Fuß
- Nächster Parkplatz
- 3 Min zu Fuß
- Nächstes Hotel
- 2 Min zu Fuß
- Nächstes Café
- 2 Min zu Fuß
Luftlinie, Gehzeit geschätzt. Bewertungen: Google.