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Fachklinik Schlehreut
Krankenhaus

Fachklinik Schlehreut

Schlehreut 1, 94110 Wegscheid, Niederbay

30
Betten
2013
Qualitätsbericht

Was Patient:innen sagen

4,6
20 Bewertungen auf Google

„Die Therapie ist hart - Die Sucht ist härter! Der erste Ort an dem ich tatsächlich Therapie erfahren habe. An dem ich gelernt habe, dass Sucht viel mehr ist als nur Abhängigkeit. Ja, es gibt viele Regeln, eine geordnete Tagesstruktur, Konfrontation und Eskalation - doch in diesem geschützten Rahmen findet man auch sein persönliches Potential, wenn man das möchte. Niemand ist daran interessiert dich fallen zu lassen oder jemanden zu schikanieren - die Therapeuten interessiert das persönliche Wachstum und das ist eben nicht immer schön. Wenn sich jemand durch die Therapeuten angegriffen fühlt, dann weil sie denken, dass man dem gewachsen ist. Wenn der Arzt dir die Medikamente "wegnimmt" dann weil er der Meinung ist, dass man es auch ohne schaffen kann. Die Expertise und Erfahrung die hier zusammen kommt - ist absolut einzigartig und nirgendwo sonst zu finden. Wer Medikamente und Betäubung möchte - kann einen Entzug im KH machen (und noch einen...und noch einen....und noch einen....) Wer sein Leben von Grund auf ändern möchte und ZUFRIEDENSTELLENDE ABSTINENZ für sich erfahren möchte, ist hier definitiv richtig. Ich bin absolut überheblich rein gegangen (so schlimm ist es bei mir nicht - Andere sind viel abhängiger - die nehmen mehr, anderes - ich habe es ja eigentlich im Griff.....) doch ich bin mit großer Dankbarkeit, Demut und Einsicht raus gegangen. Ich habe nicht die volle Zeit "Durchgezogen" Nicht aus Überheblichkeit (ich bin jetzt therapiert, es geht mir gut, ich bin gesund....) - sondern weil ich verstanden habe, dass ich ein Leben lang süchtig bin - was nicht bedeutet dass ich ein Leben lang konsumieren muss. Ich habe gelernt dass das Leben mich immer schütteln wird - dass es kein Bilderbuch Happy End gibt. Doch meine Einstellung und meine Entscheidungen zu den Dingen trage ich nun in vollem Selbstbewusstsein und ICH trage die Konsequenzen für mein Handeln. Niemand sonst. Ich fühle mich nun bereit im Leben zu scheitern ohne daran zu zerbrechen. Ich wünsche mir für mich, dass es nie mehr soweit kommen muss - doch sollte ich je Gefahr laufen meine Sucht wieder leben zu "müssen" - weiß ich dass ich wieder zurück kommen darf und es auch werde. Ein Ort an dem dir niemand "böse" oder nachtragend ist. Ein Ort an dem FEHLER zu HELFER werden. Ein Ort an dem man nur erwartet sich ehrlich und pur mit der eigenen Wahrheit zu konfrontieren und eine neue Perspektive einzunehmen. Danke“

Mi · vor 8 Monaten

„Eine sehr gute Klinik ohne die Ich nicht wüsste wie ich überlebt hätte. Ich bin so dankbar hier gewesen sein zu dürfen! Die Regeln sind anfangs ein bisschen schwer nachzuvollziehen, jedoch sind sie notwendig um die Gemeinschaft zusammen zu halten und den reibungslosen Alltag vorrauszusetzen. Ich durfte sehr viel lernen. Über meine Suchterkrankung, über mich, meine Rückfallgefahren, meine Verhaltensweisen uvm. Ich würde nie in eine andere Klinik gehen wollen! Frau Schale und Herr Raimo sind meiner Meinung nach die besten Therapeuten die die Klinik bietet. Frau Windpassinger, Herr Lettl und Frau Fieml sind sehr kompetente liebenswürdige Therapeuten die in jedem Fall wissen was sie tun. Wer wirklich etwas ändern möchte, ist hier genau richtig. Die Menschlichkeit steht im Mittelpunkt. Das Klinikpersonal arbeitet Hand in Hand um die bestmöglichen Hilfestellungen und Lösungen zu finden. Es ist keine mega große Klinik, was die individuelle Betreuung der Patienten ermöglicht und verbessert. Wir sind immer gut aufgehoben gewesen und bei Anliegen gibt es immer Personal das einem zur Seite steht, egal ob es einen selbst oder die Kinder betrifft. Es gibt den integrierten Kindergarten der es ermöglicht die Kinder immer in der Nähe zu haben. Man isst trotz vollem Therapieplan mit den Kindern gemeinsam zum Mittag und holt sie bei freien Therapieblöcken ab. Dank Herrn Meisinger, der neue Klinikleiter wurden einige Regeln gelockert und vereinfachen das ankommen in der Klinik enorm. Alles in allem könnt ihr, wenn ihr das wirklich wollt, sehr viel lernen und an euch arbeiten sodass Ihr die Grundsteine für einen gesunden abstinenten Lebensweg legen könnt. Dieser Weg endet nicht nach Abschluss der Therapie, es ist notwendig alles gelernte in die Tat umzusetzen und ständig weiter dran zu bleiben. Diejenigen, die sich hier über die Rezensionen auskotzen, haben meiner Meinung nach absolut keine Motivation etwas zu ändern. Es ist viel einfach zu allem nein zu sagen und alles schlecht zu machen das einem eine Hilfestellung bietet, weil man weiß das man einfach keinen bock hat. Da ist der Konsum viel einfacher als wirklich mal was zu tun. Abstinenz, vor allem der Start in eine Abstinenz ist kein Zuckerschlecken. Therapie ist nicht immer einfach aber notwendig und schön wenn man stück für stück merkt wie es einem besser geht. In diesem Sinne viel Erfolg für alle die wirklich die Entscheidung treffen ihr Leben zu ändern! Seit es euch wert euch mit Mühe ein schöneres Leben aufzubauen.“

Melissa · vor einem Jahr

„Ich war von 18 .02.-22.07.2025 in schlereuth und hatte anfangs meine Schwierigkeiten mich einzugewöhnen wollte auch mehrmals abrechen habe mich aber dank meiner Therapeutin Frau Schale dann doch noch zusammen gerissen und es durchgezogen danke an alle Mitarbeiter in schlereuth die zwar streng aber doch herzlich waren .“

Sabrina · vor einem Jahr

Über die Einrichtung

Die Fachklinik Schlehreut ist eine Therapie- und Rehabilitationseinrichtung zur stationären Behandlung von substanzgebundenen Abhängigkeiten. Wir bieten Entwöhnung und Auffangtherapien an, d. h. was wir machen, ist eine medizinisch-psychotherapeutische Rehabilitation, die die Teilhabe am gesellschaftlichen und Erwerbsleben der Rehabilitandin zum Ziel haben. Zusätzlich auftretende Essstörungen und/oder nicht akut psychiatrische Störungsbilder werden von uns mitbehandelt. Auch schwangere Suchtkranke und Substituierte finden Aufnahme. In der Fachklinik Schlehreut bieten wir im Schwerpunkt stationäre Langzeittherapien (Entwöhnung) für suchtmittelabhängige Frauen an. Mütter können ihre Kinder mit in die Maßnahme nehmen. Unsere Arbeit erfolgt auf der medizinisch-physiologischen, pädagogischen, psychotherapeutischen und sozialtherapeutische Ebene. Grundvoraussetzung ist die Bereitschaft der Patientin zur aktiven Mitarbeit. Diese ist nur dann vorhanden, wenn die Entscheidung für ein suchtmittelfreies Leben getroffen wurde. Unser Ziel ist also, den Patientinnen ein abstinentes Leben zu ermöglichen (Abstinenzparadigma). Hiervon weichen wir auch bei substituierten Patientinnen nicht ab. Die Verabreichung von Substitutionsmitteln zu Beginn der Maßnahme stellt für uns nur einen Zwischenschritt hin zur Abstinenz dar. Die Einrichtung bietet 30 Plätze für Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren im Rahmen der Entwöhnung an. Die Mitaufnahme von Kindern (bis zu 3 Kinder im Alter von 0 bis 13 Jahre) ist möglich. Das Einzugsgebiet umfasst schwerpunktmäßig Bayern und Oberösterreich, prinzipiell können jedoch Frauen aus allen Regionen Deutschlands und Österreichs aufgenommen werden. Leistungsträger sind die Deutsche Rentenversicherung mit allen Gliederungen, alle Krankenkassen und Sozialhilfeträger.
Die Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd hat die Federführung.

Anreise & Umgebung

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Luftlinie, Gehzeit geschätzt. Bewertungen: Google.