„ich verbrachte dort 3 Wochen als Reha nach OP Knie Tep. Aufnahme und erste ärztlicher Untersuchung gingen zügig voran und ich konnte dann in ein grosses Zimmer einziehen, Möbel sind alt,aber funktional ,Reinigung und Handtuchwechsel klappten ohne Probleme-Leider muss man dort für den Fernsehempfang bezahlen. Die Therapien wurden individuell abgestimmt und alle Therapeuten gaben ihr bestes , Freundlichkeit wurde dort groß geschrieben. Auf Fragen wurde eingegangen. Essen war abwechslungsreich und auch alles gut organisiert. Die Lage der Klinik ist gut,auch für Unternehmungen an den Wochenenden. Ich kann die Klinik weiterempfehlen,“
emeis Teufelsbad Fachklinik
Michaelstein 18, 38889 Blankenburg
Was Patient:innen sagen
„Ich war vom 14.9-5.10.26 in der Teufelsbad Klinik auf der Etage Onkologie. Die Aufnahme ging Reibungslos und ich hatte schnell mein Zimmer und das Arzt Gespräch. Das Zimmer war groß und Balkon mit Blick ins die Natur. Sehr ruhig. Die Therapien waren überwiegend in Gruppen. Ich hatte das Glück vieles mitzumachen und das Hallenbad zu nutzen. Die Teilnahme an der Lehrküche fand ich eine tolle Abwechslung. Die Umgebung ist wunderschön zum Laufen und Ruhe zu finden. Meine Anschlussheilbehandlung weiß ich sehr zu schätzen, denn es ist nicht immer Selbstverständlich eine Reha zu erhalten. Was ich nicht verstanden habe, dass Patienten mit Alkoholproblem geduldet werden. Sie sind in einer Klinik, wie diese fehl am Platz. Ich glaube da sollte nicht weggeschaut werden. Es warten kranke Menschen auf eine Reha und so werden Plätze falsch verteilt. Ansonsten kann ich die Klinik empfehlen und Danke den lieben Schwestern von der 6.Etage.“
„Ich war im Rahmen einer AHB über die DRV nach einem schweren Unfall in der orthopädischen Abteilung. Die Anreise per Taxi war unkompliziert, der Empfang herzlich und die Wartezeiten kurz. Ich konnte bereits am Vormittag mein Zimmer beziehen; das Gepäck wurde sogar dorthin gebracht – eine echte Erleichterung. Mein Zimmer lag im 4. Stock im Südblock zur Waldseite. Im Sommer angenehm schattig. Es war noch nicht saniert, mit Möbeln und Teppich im Stil der späten 70er bis frühen 90er. Dadurch hatte es fast etwas von einem alten Kurhotel statt eines typischen Reha-Krankenhauses. Das Bad war sauber, aber ebenfalls etwas in die Jahre gekommen. Das Foyer mit gläsernem Panoramalift, weißen Säulen und den Farben Blau, Braun und Messing hat einen charmanten Retro-Stil. Mit etwas Auffrischung könnte man daraus fast ein Retro-Designhotel machen. Bei den Ärzten fällt mein Urteil gemischt aus. Die Aufnahmeschwester war sehr empathisch und ich fühlte mich schnell gut aufgehoben. Bei der ärztlichen Aufnahme durch Herrn Rose, hatte ich dagegen das Gefühl, mit meinen Beschwerden und dem Gesamtbild nicht ausreichend verstanden worden zu sein. Auch Beschwerden, die sich neben der orthopädischen Hauptdiagnose entwickelt hatten, wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend berücksichtigt. Ein durch den Bruch bedingter Haarausfall wurde beispielsweise eher weggelächelt. Außerdem wurden mir zweimal Behandlungen verordnet, die nicht zu meinem Krankheitsbild passten und bei den Therapeuten für Verwirrung sorgten. Bei einer Femurschaftfraktur und einer Brustwirbelfraktur erschloss sich mir beispielsweise die zunächst verordnete Finger-/Handergotherapie nicht. Hier hätte ich mir eine genauere Auseinandersetzung mit meinem individuellen Reha-Bedarf gewünscht. Die Therapeuten dagegen waren durchweg aufmerksam und hatten immer hilfreiche Tipps für den Alltag. Herr Hinze sorgt bei der Wassergymnastik für Humor, Frau Schüler pusht bei der Hallengymnastik. Samthandschuhe bringen einen schließlich auch nicht weiter. Das Therapieangebot ist umfangreich: Hydrojet, Ergometer, Krafttraining, Nordic Walking, Wassergymnastik sowie psychologische Einzelgespräche, Ernährungsberatung und Entspannungsgruppen. Nach Einweisung können außerdem Fitnessstudio und Schwimmbad genutzt werden. Die freien Zeiten im Wasser sind allerdings gerade am Wochenende ziemlich knapp. Beim Essen gibt es wenig Grund zur Beschwerde. Frühstück und Abendessen als Buffet, mittags zwei Menüs zur Auswahl sowie Vor- und Nachspeise. Dazu verschiedene Salate, Brot, Brötchen, Wurst, Käse und Geflügel. Die Salate sind größtenteils wirklich sehr gut. Frau Wenzel & Team und dem Chefkoch dafür ein großes Dankeschön – auch Sonderwünsche werden so gut es geht berücksichtigt. Den legendären Nudelsalat werde ich definitiv vermissen. Natürlich gibt es auch Dinge, die mich gestört haben. Mit 27 Jahren war ich die jüngste Teilnehmerin. Für jüngere Patienten ist das Freizeitangebot außerhalb der Therapie eher überschaubar. Glücklicherweise komme ich aus der Gegend und konnte mich außerhalb der Klinik selbst beschäftigen. Die Raucherinsel liegt aus meiner Sicht zu nah am Wohngebäude. Abends wurde es dort teilweise trotz Ruhezeiten ziemlich laut. Dass Regeln bei wiederholten Verstößen auch durchgesetzt wurden, ist positiv – die Lage selbst könnte dennoch besser gelöst sein. Mein persönliches Fazit nach einer Woche zu Hause: Ich bin mit Kompressionsstrumpf und Nordic-Walking-Stöcken gekommen. Der Kompressionsstrumpf blieb am Ende im Gepäck, die Walkingstöcke hingen nur am Rucksack. Aus meinem anfänglichen „Dauerpinguingang“ wurde ein fast flüssiges Gangbild. Treppen gingen anfangs nur mit Unterstützung am Geländer, inzwischen laufe ich sie mittig und freihändig. Ich bin nicht gesund aus der Reha gegangen – das war nach meinem Unfall auch nicht zu erwarten. Aber ich bin deutlich selbstständiger und sicherer geworden. Genau daran sollte sich eine Reha messen lassen. Das Teufelsbad ist keine perfekte Klinik und hat definitiv Verbesserungspotenzial. Aber für mich hat die Rehabilitation funktioniert.“
Über die Einrichtung
Anreise & Umgebung
- Nächster Parkplatz
- 4 Min zu Fuß
- Nächstes Hotel
- 5 Min zu Fuß
- Nächstes Café
- 5 Min zu Fuß
Luftlinie, Gehzeit geschätzt. Bewertungen: Google.