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Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis, Tagesklinik Naumburg
Krankenhaus

Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis, Tagesklinik Naumburg

Humboldtstraße 31, 06618 Naumburg

10
Betten
1
Fachabteilungen
4.948
Fälle / Jahr
2023
Qualitätsbericht

4.948 Patientenfälle pro Jahr

laut Qualitätsbericht 2023
  • 50tagsüber, ohne Nacht(teilstationär)· 1 %
  • 4.898ambulant, ohne Aufnahme(ambulant)· 99 %
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Was Patient:innen sagen

3,3
269 Bewertungen auf Google

„Ich kam am 28.09.26 als Notfall,mit starken Schmerzen in das Klinikum in die Notaufnahme.Es wurden auch gleich ohne Wartezeit,einige Untersuchungen durchgeführt. Danach wurde auf die 6A verlegt und kann nur gutes berichten. Das Pflegeteam ist sehr nett, emphatisch und hilfsbereit,ich habe mich sehr wohl gefühlt. Besonderen Dank gilt auch den Oberarzt Dr Sinan Dahi,der mit einer Notoperation,noch am selben Tag,schlimmeres verhindert und evtl auch dadurch mein Leben gerettet hat.“

Manuela · vor 2 Wochen

„Vielen Dank, an das unglaubliche tolle Team der Gynäkologie unter Leitung von Herrn Rengsberger. Die Endometriosesprechstunde sowie die folgende OP ist mit das professionellste was ich je erlebt habe. Alle hier sind absolut emphatisch, sehr kompetent und jedes Anliegen findet ein offenes Ohr. Vorallem Schwester Emily war mir in dieser Zeit hier eine sehr große Unterstützung! Etwas negatives gibt es aber auch leider war das essen 2x sehr versalzen.“

nixhalbes · vor einem Monat

Über die Einrichtung

Aufgenommen und behandelt werden können Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren. Die kinder- & jugendpsychiatrische Tagesklinik in Naumburg bietet für 10 Patientinnen und Patienten ein wohnort- und alltagsnahes Behandlungsangebot für psychische und psychiatrische Erkrankungen. Die Arbeit auf unserer Station ist orientiert an einer vielfältigen Anregung der Kinder und Jugendlichen, sich in ihren Stärken und Konflikten wahrzunehmen. Die verschiedenen Therapieangebote können einzeln oder als Eltern-Kind-Therapie umgesetzt werden. In der alltagsnahen Therapie bieten wir Außenaktivitäten wie Schwimmen und Reiten an. Auch Gruppenaktivitäten wie z.B. Spielplatzaufenthalte, Sportangebote, Spaziergänge sowie kreative und gesellige Beschäftigungsangebote gehören zu unserem Konzept. Zusätzlich werden in Bezug auf den Jahreskreislauf für das bewusste Erleben und dessen Gestaltung feierliche Höhepunkte und Feste gemeinsam mit den Patienten vorbereitet und ausgestattet. Unser Ziel ist es, die Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die sozialen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen in allen Lebensbereichen zu fördern und zu stärken. Das Bezugspersonensystem trägt dazu bei, dass die Beziehung zwischen Patient und Therapeut(-in) in ihrer Bedeutung und Perspektive klar und verlässlich ist. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist die Bezugspflege zwischen dem Patient und einem Mitarbeiter aus dem Pflege- und Erziehungsdienst. So erhält jeder Patient seinen persönlichen Ansprechpartner, um eine emotional tragende Atmosphäre mit persönlicher Bindung zu schaffen. Die Bezugspflege gibt den psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen Hilfestellung bei der Tagesstrukturierung, bei Aktivitäten des täglichen Lebens, der Stärkung sozialer Kompetenzen, des Selbstwertes und angemessener Konfliktlösung. Dieser Prozess wird durch vielseitige Beschäftigungsangebote gefördert. Das Behandlungskonzept ist ganzheitlich: Dazu gehören gruppenbezogene Maßnahmen, die den allgemeinen Rahmen bilden und für alle Patienten gelten (in geleitet spielerischer oder auf Alltagskompetenzen (Kochen, Backen, Sauberkeit) gerichteter Aktivitäten auf der Station, in kreativer oder bewegungsorientierter nonverbaler Form sowie in Gesprächsform (Training sozialer Kompetenzen, Selbstsicherheit)). Die Gruppenaktivitäten sind dabei z.T. altersgemischt (v.a. auf der Station) in Abbildung einer familienähnlichen Struktur, als auch altersspezifisch (z.B. Bewegungs- oder Gesprächsangebote), um die altersspezifischen Entwicklungsaufgaben zu unterstützen. Weiterhin gibt es individuell bezogene therapeutische Angebote, welche je nach Bedarf im Einzelfall eingesetzt werden. Diesem ist bei Kindern und Jugendlichen auf Grund der entwicklungsspezifischen Unreife der Persönlichkeit und der damit verbundenen besonderen Anforderungen an einen geschützten Raum als Voraussetzung für die Selbstwahrnehmung eine besondere Bedeutung beizumessen, da die Krankheitsentstehung vor dem Hintergrund spannungsgeladener innerer und äußerer Entwicklungsanforderungen und -bedürfnisse zu verstehen ist. Dabei fällt es Kindern und Jugendlichen im Vergleich mit ihrer Umgebung häufig besonders schwer, diese zu äußern und zu kontrollieren. Hier ist eine vielseitige (strukturierte und freie, handelnde und sprachliche, spielerische und ernsthafte, kindbezogene und umweltbezogene) Anregung und Wahrnehmung erforderlich, um in der Zusammenschau und der Wahrnehmung der therapeutischen Entwicklung die Hintergründe der Symptomatik zu erfassen und zu verändern. Und schließlich sind noch umfeldbezogene Maßnahmen zu nennen: hierzu gehören an erster Stelle die Zusammenarbeit mit den Eltern, sowie Schulen, Ämtern und Hausärzten. Hier ist die Balance zwischen der Schutzraumfunktion und der Alltagsnähe der Tagesklinik von zentraler Bedeutung, die der Arbeitweise einer intensiven, aber im Herkunfts-Umfeld der Patienten zentral entspricht. Dies beginnt bereits mit der ambulanten Vorbereitung der tagesklinischen Behandlung i.F. einer allseitigen Informationserfassung und -abstimmung, setzt sich in der Behandlung in einem gestuften Erhalt der schulischen Teilhabe i.F. der Teilnahme zunächst an der Klinikschule, folgend in einer gestuften Rückkehr in die Heimatschule fort. Daneben werden zeitnah Hilfsmöglichkeiten z.B. mit dem Jugendamt kommuniziert und vermittelt. Im Anschluss an die Behandlung erfolgt eine integrierte Absprache evtl. erforderlicher ambulanter Nachbehandlungen mit den niedergelassenen Kollegen, oder eine Indikationsprüfung im Rahmen eines Ausschleichens der Behandlung über die Möglichkeit einer ebenfalls multiprofessionellen Institutsambulanz in der Tagesklinik. Damit soll sowohl die Behandlungsdauer minimiert gehalten werden, als auch über eine Sicherung der erreichten Genesung das Risiko einer erneuten Störungsentwicklung vermieden werden. Die einzeltherapeutische Arbeit mit den Patienten erfolgt primär entwicklungsspezifisch dem Altersspektrum angepasst psychotherapeutisch, jedoch auch in Kombination mit psychiatrischen Behandlungsanteilen. Die psychotherapeutische Behandlung besteht in einer Kombination aus tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und systemischer Familientherapie. Eine Besonderheit unserer Einrichtung ist das Angebot der Multifamilientherapie (MFT). Bei der MFT führt die Anwesenheit verschiedener Familien (d.h. Eltern bzw. Bezugspersonen der Patienten sind mit anwesend) mit ähnlichen Störungen, Schwierigkeiten oder Krankheitsbildern dazu, dass man sich gegenseitig dabei hilft, neue Lösungen zu finden, Ideen auszutauschen und Feedback innerhalb der Gruppe anzubieten. Für diese Familien ist es eine neue Erfahrung, mit anderen Familien, die meist ähnliche Schwierigkeiten haben, zusammen zu sein.

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